Klima

Hier entstehen Informationen, die WIR im Kreisverband diskutiert und gesammelt haben und bereitstellen.

Zeitungsbericht Klima

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Flyer Klima

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Informationen Klima

Tricksen, Täuschen, Fabulieren - Der Klimaschwindel Der Klimawandel sei existent und bedrohe nicht nur die Zivilisation, sondern den gesamten

Klimaschutz-Lüge von einem Wetter-Meteorologen

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Auszug aus dem Parteiprogramm

1.3.3 Wirtschaftliche und ökologische Verantwortung

[1.3.3.1] Jeder Mensch ist als Teil der Menschheit abhängig von der Arbeit, die andere für ihn leisten und leistet nach seinen Möglichkeiten Arbeit für andere. Ein gesundes Wirtschaftssystem erfordert außer der Freiheit für unternehmerische Initiative und einer gerechten Verteilung der Lasten insbesondere auch die Übernahme von Verantwortung für die Allgemeinheit. Eine nur von egoistischem Gewinnstreben getriebene Wirtschaft führt auf Dauer zur Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der natürlichen Lebensgrundlagen.
[1.3.3.2] Jeder Mensch ist abhängig von einer gesunden und reichhaltigen natürlichen Umwelt. Die Tier- und Pflanzenwelt, die lokalen und das globale Ökosystem brauchen unsere achtungsvolle Zuwendung sowie eine nachhaltige Bewirtschaftung und Pflege.
 [1.3.3.3] WiR2020 will das Umdenken der wirtschaftlich Tätigen hin zu Orientierung am Gemeinwohl und an einem nachhaltigen Umgang mit der Natur fördern. Unternehmen sollen ihre Aufgaben und Ziele nicht mehr nur in der Gewinnmaximierung für die In- und Teilhaber sehen, sondern auch und vor allem im Nutzen für die Gesellschaft. Hierbei setzt WiR2020 weniger auf Verbote als auf steuerliche Anreize

 5.1 Gemeinwohlökonomie

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. (Mahatma Ghandi) [5.1.1] Wirtschaft soll den Menschen, d.h. dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Ein Wirtschaftssystem, das auf die Vermehrung des persönlichen Gewinns aufgebaut ist, hat heute keine Zukunftsperspektive mehr. Es führt zur Zerstörung des sozialen Zusammenhalts und der natürlichen Lebensgrundlagen.
5.1.2] Das Wirtschaftsgeschehen beruht auf der individuellen Initiative und Verantwortungsübernahme des Einzelnen. Dem Staat kommt lediglich die Aufgabe zu, freilassende Rahmenbedingungen zu garantieren, innerhalb derer sich unternehmerische Initiative entfalten kann.
[5.1.3] Eine Gemeinwohlorientierung der Wirtschaft kann daher nur auf freiwilliger Entscheidung der individuell Verantwortlichen beruhen. Gleichwohl kann der Staat steuerliche Anreize für eine Gemeinwohlorientierung schaffen.
[5.1.4] Die von Christian Felber entwickelte „Gemeinwohlökonomie“ beruht auf einer freiwilligen Zertifizierung von Unternehmen nach sozialen und ökologischen Gemeinwohl-Kriterien. WiR2020 fordert eine steuerliche Begünstigung von Unternehmen, die sich nach Gemeinwohlkriterien zertifizieren lassen

Verkehr

Hiermit unterstützen wir die Forderungen der Allianz mobilitätswende in Baden-Württemberg. [5.2.1] Ziel unserer Verkehrspolitik ist ein optimales Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrssysteme. Wir wollen die einseitige Förderung des Autoverkehrs beenden und einen klugen Mix der Ideen umsetzen. Dabei geht es nicht nur um die Reduzierung des Energieverbrauchs, sondern auch um das Schaffen von lebenswerten Räumen in den Städten und Gemeinden. Seite 17[5.2.2] WiR2020 will ● den Kfz-Verkehr in den Städten verringern; ● den Fuß- und Fahrradverkehr fördern, unter anderem durch ein Netz an Fahrradschnellwegen und die Förderung von schnellen E-bikes; ● Verkehrsvermeidung zum Grundprinzip der Ortsentwicklung erheben, mit dem Ziel dass die Bewohner eines Quartiers ihr Leben nach Wunsch ohne einen privaten PKW führen können; ● durch Umwidmung von Verkehrsflächen lebenswerten Raum in den Städten schaffen; ● die Kapazitäten des öffentlichen Verkehrs verdoppeln; ● On-Demand-Mobilität und Sharing-Angebote in den Nahverkehrsplänen verankern; ● Waren und Güter klimaneutral und umweltschonend transportieren. [5.2.3] Dazu schlägt WiR2020 folgende Sofortmaßnahmen vor: ● Der Ausbau des ÖPNV und des Rad- und Fußverkehrs wird gefördert. ● Tausend Ortsmitten werden verkehrsberuhigt und die dortigen Parkplätze werden zu Aufenthaltsflächen umgewidmet. ● In jeder Stadt und in jedem Dorf wird ein attraktives Angebot von Car- und Bike-Sharing geschaffen. ● Der Aus- und Neubau von Straßen in Baden-Württemberg wird in den nächsten zehn Jahren auf das Notwendige beschränkt und dient vorrangig dem ÖV und dem Radverkehr. ● Kostenloses Parken von Autos wird die Ausnahme.

6 Landwirtschaft und Umweltschutz [6.1]

Landwirtschaft dient der gesunden Versorgung der Menschen und dem Erhalt und der Pflege der natürlichen Lebensgrundlagen. Gesunde Landwirtschaft arbeitet in überschaubaren Einheiten, in der Menschen, Tiere, Pflanzen und Boden sowie Erzeuger, Händler und Verbraucher als organisches Ganzes verstanden werden. Der nachhaltige Umgang mit der natürlichen Umwelt und der Schutz der Tiere sind nicht nur ethisch-moralische Notwendigkeiten, sondern tragen auch entscheidend zur Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen bei.
6.1 Ökologische Landwirtschaft Hiermit unterstützen wir u.a. die Vorschläge der Regionalwert AG Freiburg.
[6.1.1] Nachhaltig arbeitende landwirtschaftliche Betriebe vermeiden durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Dünge- und Pflanzenmittel, durch extensive Tierhaltung, regionale Herkunft von Betriebsmitteln, Verwendung von samenfesten Sorten, etc. negative externe Effekte der Landwirtschaft. Die Betriebe haben dadurch einen höheren Aufwand, aber in der Regel weniger Gewinn. WiR2020 setzt sich daher dafür ein, dass öffentliche Fördergelder nach einem gemeinwohlorientierten Verteilungsschlüssel vergeben werden, der soziale, ökogische und regional-ökonomische Leistungen der Landwirtschaft für die Allgemeinheit angemessen berücksichtigt.
[6.1.2] WiR2020 setzt sich für regionalisierte Vertriebsstrukturen für landwirtschaftliche Erzeugnisse ein, die Lebensmittelverschwendung und -vernichtung vermeiden. Dem Erzeuger soll der Hauptanteil des Verkaufspreises zufließen. Dazu setzt sich WiR2020 auch für eine Förderung der Solidarischen Landwirtschaft ein, in der Konsumenten Versorgungsaktien bei Betrieben erwerben und die Landwirte die Ernten auf die Konsumenten verteilen.
[6.1.3] WiR2020 fordert, dass ein Teil der landwirtschaftlichen Subventionen für die Umstrukturierung der Landwirtschaft eingesetzt wird. Die Aufgaben der Landwirtschaftsämter müssen dahingehend umgebaut werden, dass sie als Regionalmanager den Umbau organisieren. WiR2020 fordert, dass die regionalen Landwirtschaftsämter volle Souveränität bei der Verteilung der EU-Fördermittel erhalten.
[6.1.4] WiR2020 setzt sich dafür ein, dass sich die Bevölkerung über den Wert der regionalen Versorgungssouveränität bei der Nahrungsmittelherstellung bewusst wird und wirbt für die Änderung des Kaufverhaltens.
[6.1.5] WiR2020 fordert, dass die Richtlinien der EU Landwirtschaftsverordnung künftig zusammen mit Konsumentenvertretern und nicht nur mit der Bauernschaft abgestimmt werden.

6.2 Tierschutz

[6.2.1] WiR2020 fordert die Abschaffung der Massentierhaltung und eine artgerechte Tierhaltung. Seite 20
[6.2.2] WiR2020 fordert eine Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft, z.B. in der Haltung, beim Transport und bei Schlachtungen. Wir setzen uns für ein Verbot von Tiertransporten in und aus Drittländern ohne EU-Mindeststandards sowie für ein Importverbot von Tierprodukten ohne EU-Tierschutzstandards und für die Einführung verbindlicher Haltungskennzeichnung ein. WiR2020 fordert eine Ausweitung des Tierversuchsverbots mit dem Ziel einer verbindlichen Ausstiegsstrategie aus Tierversuchen.

6.3 Umweltschutz

 [6.3.1] Für den Umweltschutz fordert WiR2020 das Verursacherprinzip. Der Verbrauch natürlicher Ressourcen darf nicht kostenfrei sein. Verursacher und Verbraucher müssen die wahren Kosten bezahlen. Die Einnahmen, die aus entsprechend erhöhten Preisen erzielt werden, müssen zur Wiederherstellung der verbrauchten Naturressourcen verwendet werden.
 [6.3.2] WiR2020 fordert eine gesetzliche Regelung zur Überprüfung von ökologischen, sozialen und Menschenrechtskriterien in den internationalen Wertschöpfungsketten deutscher Unternehmen (Lieferkettengesetz). Unternehmen, die Schäden an Menschen und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haftbar gemacht werden können. Konkret unterstützen wir die Forderungen der Initiative Lieferkettengesetz. https://lieferkettengesetz.de/forderungen/