Silvia Boss

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Mein Name ist Silvia Boss, ich bin in Esslingen geboren, im Fränkischen aufgewachsen und mit 22 Jahren wieder zurück nach Esslingen gezogen. Ich bin eine glückliche Mama von zwei erwachsenen, wunderbaren Kindern. Außerdem bin ich Hundebesitzerin, und man kennt mich als eine absolut positiv denkende Optimistin.

Nach der mittleren Reife habe ich eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau gemacht. Danach wechselte ich jedoch in die Küche eines Restaurants und wurde dort als Beiköchin angelernt. 1984 wurde ich Beiköchin in der Betriebskantine eines mittelständischen Esslinger Unternehmens, wo ich nach etwa zwei Jahren die Leitung der Kantine übernahm. Als diese 2000 an ein Catering-Unternehmen verpachtet wurde, habe ich das Angebot meiner Firma angenommen und wurde im operativen Einkauf für die Materialdisposition angelernt.

2006 bekam ich die Gelegenheit als SAP-Key-Userin im Bereich Material Management die Verantwortung für die Konvertierung der Daten und Prozesse vom Altsystem ins SAP, inklusive der Schulung von Mitarbeitern, zu übernehmen. Im Laufe der Jahre nahm ich an unterschiedlichen internen Weiterbildungen teil, habe in verschiedenen Projekten mitgearbeitet und auch als Projektleiterin Erfahrungen gesammelt.

Mein Weg zu WiR2020

Ich habe mich früher nie groß für Politik interessiert, was sich aber im März 2020 mit dem ersten Lockdown geändert hat. Ich behaupte von mir, eine logisch denkende Person mit gesundem Menschenverstand zu sein. Mein erster Gedanke im März war, was passiert hier und warum?

Seit meinem 18ten Geburtstag hat mir niemand mehr gesagt, was ich tun und was ich lassen darf. Und das soll sich nun nach 40 Jahren wieder ändern? Das akzeptiere ich nur, wenn es echte Fakten und Beweise gibt und nicht nur Vermutungen und Eventualitäten. Dafür gebe ich meine Freiheit nicht her.

Ich fing an zu recherchieren, auf YouTube, in verschiedenen investigativen Online-Medien und auch in Büchern. So bin ich auf Dr. Bodo Schiffmann, einen der Gründer der Partei WiR2020 gestoßen und war sofort Feuer und Flamme, weil dies eine Partei ist, die in meinen Augen durch ihre basisdemokratischen Ansichten alle Menschen anspricht. Jeder kann sich als Mitglied mit einbringen und auch das Parteiprogramm mitgestalten. Eine Partei, in der alle Mitglieder mitwirken können und nicht Wenige bestimmen, was die anderen zu tun und zu lassen haben.

Meine Ziele für unser Land

Was ist Politik? Wie viele Menschen machen sich darüber Gedanken? Für die meisten Menschen bedeutet Politik, alle paar Jahre ihr Kreuzchen zu setzen und das wars. Sind dann die gewählten Parteien an der Macht, wird das gemacht, was diese festlegen – schließlich hat man sie ja dafür gewählt.

Genau deshalb konnte in 2020 passieren, was für mich nicht nachvollziehbar war und ist. Man hat alte und hilflose Menschen eingesperrt und keinen Besuch zu ihnen gelassen. Das nannte man dann Solidarität. Man hat Spielplätze abgeriegelt, und wenn sich dann doch mal ein Elternteil mit einem Kind dorthin getraut hat, kam die Polizei und hat sie schnell wieder verjagt; aus Solidarität. Haben sich Menschen auf eine Parkbank gesetzt, um sich auszuruhen, wurden sie von der Polizei darauf hingewiesen, dass dies verboten sei; natürlich aus Solidarität.

Dann kamen die Masken. Dass diese nicht vor einem Virus schützen, was soll’s, Hauptsache die Menschen tragen diese; aus Solidarität. Abstand halten, bloß keine Nähe zulassen, egal ob jemand Trost benötigt (z. B. nach einem Trauerfall), bloß nicht zu nahe kommen, sonst gibt es Strafe; aus Solidarität.

Solidarität hatte und hat für mich eine andere Bedeutung als das, was uns die Politiker glauben machen wollen. Solidarität bedeutet für mich zusammenhalten und nicht zusammen Abstand halten. Daher ist es mein Anliegen, die Menschen für eine WiR2020-Politik zu interessieren. Eine Politik, in der jeder Verantwortung übernimmt, wo bis in die kleinsten Gemeinden hinein Kreis- oder Ortsverbände gegründet werden, um gemeinsam am Geschehen mitzuwirken und mit zu bestimmen.

Ich möchte keine Politik, die auf Macht aus ist, sondern ein Wir-Gefühl mit Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Eigenverantwortung und Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt. Wenn die Menschen ihr Umfeld selbst mitgestalten und mitbestimmen, dann wird Lobbyismus keine so große Rolle mehr spielen wie aktuell. Die Tiere müssten nicht mehr so grausam leiden und auch die Umwelt würde deutlich besser dastehen als heute.

Mein Lebensmotto lautet: Wo ein Wille, da ein Weg. Deshalb schlage ich vor: Packen wir es an!